Wiener Bezirksvertretungswahlen
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Über die Wiener Bezirksvertretungswahlen
Die Wiener Bezirksvertretungswahlen sind ein zentrales Element der kommunalen Demokratie. Sie entscheiden darüber, welche politischen Kräfte direkt im Bezirk über Themen wie Verkehr, Grünräume oder Nahversorgung mitbestimmen. Damit bilden sie die feinste politische Ebene der Bundeshauptstadt und spiegeln zugleich die Veränderungen der Wiener Stadtgesellschaft wider.
Die Zeitreihe beginnt 1947. Die erste Wahl 1945 ist hier nicht berücksichtigt, da sie noch in den damaligen Wahlkreisen stattfand, die nicht den heutigen Bezirksgrenzen entsprechen. Die Wahlen von 1949 fanden zudem nur provisorisch statt – die Bezirksvertretungen wurden erst ab 1954 regulär gewählt. Bis 1978 stellte die stärkste Partei die Bezirksvorstehung und die zweitstärkste Partei die Stellvertretung. Seit 1978 gibt es zwei Stellvertretungen. Seither stellt die stärkste Partei die Bezirksvorstehung und die erste Stellvertretung, während die zweitstärkste Partei die zweite Stellvertretung innehat.
Wussten Sie schon, dass…
Die Innere Stadt wird als einziger Wiener Bezirk ununterbrochen von der ÖVP regiert.
